Öffentliche-rechtliche Institutionen
Private Organisationen und Verbände
Lobbyverbände und Firmen
Informationsportale
Materialien des BMU

Tatsächliche Stromkosten aus erneuerbaren Energien

Diese Broschüre des BMU mit Stand Februar 2006 zeigt detailliert aufgeschlüsselt die Strompreiszusammensetzung für die Jahre 1998 bis 2005 auf.

bmubroschuerestrompreise2005.pdf [897 KB]



Erneuerbare Energien in Zahlen 2005

Diese Broschüre des BMU (Stand Dezember 2005) stellt Daten und Fakten zusammen, wie sich die erneuerbaren Energien national und international den Weg bahnen hin zum notwendigen Energiewandel.

erneuerbareenergienzahlendezember05.pdf [963 KB]

Globaler Statusbericht Erneuerbare Energien 2005

Der vorliegende Bericht des Worldwatch Institute für das REN21-Netzwerk gibt einen umfassenden Überblick über den weltweiten Stand der Entwicklung im Bereich erneuerbare Energien (abgekürzt: EE) im Jahr 2005. Er befasst sich mit Märkten, Investitionen, Industriebranchen, politischen Instrumenten und Programmen und erneuerbarer (netzferner) Energie in Entwicklungsländern. Außerdem enthüllt er einige überraschende Fakten über erneuerbare Energien, in denen sich vielfach die ausgeprägten Wachstumstrends und die wachsende Bedeutung dieser Energien im Vergleich zu konventioneller Energie widerspiegeln. (Eine Publikation des BMU)

bmustatusberichtee2005.pdf [1.475 KB]

REN21 ist ein globales Politiknetzwerk, das ein Forum für führende Initiativen im Bereich erneuerbare Energien auf internationaler Ebene bieten soll. Ziel ist es, durch Unterstützung politischer Entwicklungen und Entscheidungsprozesse auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene den schnellen Ausbau der erneuerbaren Energien in Entwicklungs- und Industrieländern zu ermöglichen.
REN21 steht als Netzwerk engagierter und fähiger Köpfe allen relevanten Akteuren im Bereich erneuerbare Energien offen. Die Initiative ist geprägt von einem offenen Ideen- und Informationsaustausch, in dem weltweit Kooperationen und Maßnahmen zur
Förderung der erneuerbaren Energien unterstützt werden. REN21 schafft ein gemeinsames Forum für Regierungen, internationale Einrichtungen und Organisationen, Partnerschaften und Initiativen und andere Akteure auf politischer Ebene und verbindet sie mit den Menschen vor Ort. REN21 ist selbst kein Akteur, sondern ein Netzwerk von sich ständig weiter entwickelnden Beziehungen, dessen Hauptantriebskraft das Engagement für erneuerbare Energien ist. Die Einrichtung eines globalen Politiknetzwerks war Bestandteil der Politischen Erklärung der Internationalen Konferenz für Erneuerbare Energien, die 2004 in Bonn stattfand (Renewables 2004), der offizielle Startschuss für das Netzwerk fiel im Juni 2005 in Kopenhagen.


Erneuerbare Energien - Innovation für die Zukunft

Dieser Bericht des BMU (http://www.erneuerbare-energien.de/inhalt/36983/35338/)
gibt einen hervorragenden Gesamtüberblick über die Möglichkeiten, die alle Teilbereiche der regenerativen Energien bieten.
Bürgerstrom für alle Menschen.

Zitat Anfang:
BMU-Broschüre:
Erneuerbare Energien - Innovationen für die Zukunft

Liebe Leserinnen, liebe Leser, eine zukunftsfähige Energiewirtschaft zeichnet sich durch verschiedene Eigenschaften aus: Umweltverträglichkeit, Wirtschaftlichkeit, Wettbewerbsfähigkeit, Ressourcenschonung, Sicherheit, Sozialverträglichkeit und gesellschaftliche Akzeptanz.
Um eine Energiewirtschaft zu erreichen, die diesen Ansprüchen genügt, sind noch einige Anstrengungen notwendig. Nur so können zugleich neue Arbeitsplätze geschaffen und bestehende Arbeitsplätze erhalten werden.
Ferner kann sich Deutschland in einem zukunftsträchtigen Weltmarkt etablieren: bei den erneuerbaren Energien wie auch der Energieeffizienz. Denn nur mit weiteren Innovationen in diesen beiden Bereichen ist eine nachhaltige Energiewirtschaft erreichbar. Nur diejenigen Volkswirtschaften, die es verstehen, intelligenter mit Energie umzugehen, werden in der globalen Wirtschaft mittel- und langfristig eine führende Rolle einnehmen können. Auf die Nutzung der Kernenergie wollen und können wir verzichten: Sie erfüllt die Kriterien der Nachhaltigkeit nicht und wird ohnehin nicht benötigt.
(Auszug aus dem Vorwort von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel)
Zitat Ende.


 

Externe Kosten der Stromerzeugung

Externe Kosten der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien im Vergleich zur Stromerzeugung aus fossilen Energieträgern

Gutachten im Rahmen von Beratungsleistungen für das
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

Externe Effekte sind unmittelbare Auswirkungen der ökonomischen Aktivitäten eines Wirtschafssubjektes (Unternehmen, private und öffentliche Haushalte) auf die Produktions- oder Konsummöglichkeiten anderer Wirtschaftssubjekte, ohne dass eine adäquate Kompensation erfolgt. Je nach Wirkungsrichtung lassen sich positive externe Effekte (externe Nutzen) und negative externe Effekte (externe Kosten) unterscheiden. Diese Definition geht historisch auf die wohlfahrtstheoretischen Überlegungen von Pigou (1912) zurück.
Verschiedene energie- und umweltpolitische Instrumente zielen auf eine Internalisierung externer Effekte im Energiebereich. Trotz erheblicher Forschungsanstrengungen in den letzten 15 Jahren ist die Quantifizierung externer Kosten aber noch mit Unsicherheiten verbunden, außerdem haben neue Erkenntnisse in den letzten Jahren teilweise zu einer Neueinschätzung der durch die Stromerzeugung verursachten externen Kosten geführt. Im Rahmen von Beratungsleistungen für das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit haben das DLR (Stuttgart) und das FhG-ISI (Karlsruhe) im vorliegenden Gutachten den aktuellen Stand des Wissens zu den externen Kosten der Stromerzeugung zusammengefasst und Handlungsempfehlungen zur Verwendung der vorliegenden Daten im energiepolitischen Kontext erarbeitet.

bmuexternekosteneekostenstromerzeugung.pdf [336 KB]

Arbeitsplätze durch Erneuerbare Energien

Wirkung des Ausbaus der Erneuerbaren Energien auf den deutschen Arbeitsmarkt unter besonderer Berücksichtigung des Außenhandels
-Zwischenergebnisse 2006-
Als ein wesentlicher Bestandteil des Vorhabens wurde im Sommer 2005 eine breit angelegte Unternehmensbefragung durchgeführt, um die Waren- und Dienstleistungsströme in den verschiedenen Bereichen der Erneuerbaren Energien abzubilden. Etwa 1.100 Anlagenhersteller, Zulieferer, Projektierer, Betreiber, Finanzierer, Versicherer und Händler gaben detailliert Auskunft zu ihren Umsätzen, den Im- und Exporten und dem Bezug von Vorleistungen von anderen Unternehmen.

bmuarbeitsmarktee2006.pdf [254 KB]

Ausbaumöglichkeiten der EE bis 2020

Studie: Ausbau Erneuerbarer Energien im Stromsektor bis zum Jahr 2020
Vergütungszahlungen und Differenzkosten durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) hat sich als das bisher erfolgreichste Instrument zur Markteinführung von Technologien zur Nutzung Erneuerbarer Energien (EE) erwiesen.

bmuausbauee2005.pdf [682 KB]

Präsentation der wichtigsten Ergebnisse zur Studie Ausbau Erneuerbarer Energien im Stromsektor bis zum Jahr 2020 - Entwicklung der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2020 und finanzielle Auswirkungen
Mit der Novelle des EEG vom 21.7.2004 wurden die Rahmenbedingungen für Strom aus Erneuerbaren Energien differenziert und weiterentwickelt.

bmupraesentationergebnisseausbau2005.pdf [204 KB]

Memorandum: New Deal für Nachhaltigkeit

Nachfolgend ein Auszug aus dem Memorandum, welches das BMU auf dem Innovationskongress in Berlin am 30.10.2006 vorgestellt hat.
Lassen wir den Worten Taten folgen!

Zitatauszüge:
ÖKOLOGISCHE INDUSTRIEPOLITIK

Memorandum für einen „New Deal“ von Wirtschaft, Umwelt und Beschäftigung
BMU, Berlin, Oktober 2006

IV. Leitlinien einer Ökologischen Industriepolitik
Um die doppelte Dividende der grünen Leitmärkte für Umwelt und Wirtschaft zu realisieren, brauchen wir eine aktive Politik.
Deutschland muss die Idee des technischen Fortschritts wiederentdecken. Angesichts des Handlungsdrucks sind „revolutionäre“ Technologiesprünge in industriellen Kernbereichen wie der Energieerzeugung und -verwendung sowie der Stoffnutzung notwendig. Der Markt kann diese
Aufgabe nicht alleine bewältigen. Solange sich mit knappen Ressourcen trefflich Geld verdienen lässt oder wenn Märkte oligopolistisch strukturiert sind, sind diese keine guten Ratgeber.
Notwendig ist eine ökologisch-industriepolitische Strategie im Interesse unserer Umwelt und im ureigensten wirtschaftlichen Interesse.
So können neues Wachstum, neue Wertschöpfung, neue Produkte und neue Beschäftigung entstehen. Die Ökologische Industriepolitik ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Sie braucht einen Staat, der als Pionier vorangeht. Der Dialog der Akteure muss zum „New Deal“ von Wirtschaft, Umwelt und Beschäftigung werden.
Innovation bleibt immer „schöpferische Zerstörung“ (Schumpeter), Win-win-Situationen in Bezug
auf Umwelt und Wirtschaft schließen Verteilungskonflikte innerhalb der Wirtschaft nicht aus. Neue Technologien verdrängen alte Technologien, wachsende Märkte stehen schrumpfenden Märkten gegenüber und damit immer Gewinnern auch Verlierer.

Folgende Leitlinien müssen zum Erfolg der Ökologischen Industriepolitik und damit auch für die
Durchsetzung einer regelrechten globalen Effizienzrevolution im Rahmen einer „dritten industriellen Revolution“ beitragen:Der Staat muss zum Pionier werden
Der Staat und seine Umweltpolitik sind wichtige Innovationstreiber. Benchmarks zur Grundlage ökologisch industriepolitischen Handelns machen
Konkrete Benchmarks tragen dazu bei, die politische Agenda zu strukturieren – etwa wenn sich die Bundesregierung verpflichtet, die Energie- und Rohstoffproduktivität bis zum Jahr 2020 zu verdoppeln und den Anteil Erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung bis dahin auf mindestens 20% zu steigern.
Einen intelligenten ökologisch-industriellen Regulierungsrahmen entwickeln
Wenn in einer globalisierten Shareholder-Ökonomie kurzfristige Renditeerwartungen die langfristige Gewinnorientierung überlagern und zum bestimmenden Maßstab unternehmerischer Entscheidung werden, schädigt dies wirtschaftliche Potenziale und ist schlecht für die Umwelt.
Exportpotenziale besser ausschöpfen
Die Exportinitiative Erneuerbare Energien hat zum Erfolg der Branche mit beigetragen. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz ist ein Beispiel dafür, wie sich ein erfolgreiches Instrument international durchgesetzt hat und Klimaschutzpolitik zum Erfolg einer Branche maßgeblich beigetragen hat.
Markteinführung innovativer Technologien beschleunigen
Staatliche Beschaffungspolitik und intelligente Markteinführungsprogramme können zur Verbreitung von Innovationen beitragen. Aber auch die Unternehmen stehen in der Verantwortung, in ihrer Produktpolitik dem Stand der Technik Rechnung zu tragen.
Innovationsfinanzierung für Unternehmen verbessern
Als zentrale Probleme erweisen sich immer wieder die hohen Kosten für. Mit einer Überwindung der Finanzierungshemmnisse und einer verbesserten Innovations-finanzierung könnten erhebliche Innovationspotenziale erschlossen werden.
Leadmärkte schaffen und „man to the moon“- Projekte entwickeln
Eine innovationsorientierte Gestaltung der Rahmenbedingung ist wichtig. Darüber hinaus kann strategische und leadmarkt-orientierte Forschungs- und Entwicklungsförderung einen wichtigen Beitrag leisten. „Leuchttürme“ können Orientierung geben und Entwicklungspfade markieren.
Neue institutionelle Strukturen für Innovation aufbauen
Innovation braucht Dialog. Aber Dialog braucht eine Struktur – auch um Innovation als gemeinsame Aufgabe von Wirtschaft, Gesellschaft und Politik auf Dauer zu stellen. Innovationsstrategien leiden u.a. darunter, dass sie finanziell, instrumentell und inhaltlich zerfasern.
V. Zukunft braucht Mut
Entlang dieser Eckpunkte wird sich in den kommenden Monaten und Jahren die Agenda einer Ökologischen Industriepolitik entwickeln müssen. Der ökologisch-ökonomischen Herausforderung kann nicht mit der Strategie eines Ministeriums begegnet werden, sondern nur durch eine umfassende und übergreifende Modernisierungsstrategie Europas und der Bundesrepublik. Zu deren Gelingen müssen die Regierungsressorts ebenso beitragen wie die Wirtschaftsverbände, die Unternehmen, die Wissenschaft und die zivilgesellschaftlichen Akteure.
Technologische Fragen und Entwicklungen werden dabei eine wichtige Rolle spielen. Technologische Innovationen müssen aber eingebettet sein in soziale und ökonomische Innovationen sowie kulturelle und gesellschaftliche Reflexion. Wer einen neuen Fortschritt will, kann das nur im Konsens organisieren.
Neuer Fortschritt braucht einen „New Deal“, einen Gesellschaftsvertrag für Umwelt, Wirtschaft
und Beschäftigung. Diesen Vertrag können wir nur gemeinsam schließen. Er wird für niemanden
kostenlos zu haben sein. Aber er schafft neue Synergie und baut auf neue Allianzen als Ergebnis
radikal veränderter Rahmenbedingungen. Ökologie und Ökonomie sind immer weniger Widerspruch, ökonomische und ökologische Rationalitäten bewegen sich aufeinander zu – unaufhaltsam und immer schneller. Das zu realisieren und die Diskussion über die Konsequenzen weiter anzustoßen, dafür steht das Bundesumweltministerium.

bmumemorandumoekolindustriepolitikokt06.pdf [315 KB]




 

Ökologische Industriepolitik Memorandum "New Deal" Memorandum für einen "New Deal" von Wirtschaft, Umwelt und Beschäftigung BMU, Berlin, Oktober 2006